Chronik

Vereinsgeschichte

Der FC Raiffeisen hat seinen Ursprung im FC Bauverwaltung, welcher am 14. Mai 1954, also kurz nach dem FC St. Gallen, gegründet wurde. Zur Namens-Änderung kam es erst im Februar 2001. Wer mehr über die Geschichte des Vereins wissen will erfährt es hier.

14. Mai 1954

Die Gründungsversammlung mit 13 fussballverrückten Gründungsmitgliedern beschliesst im Restaurant Neustadt an der Rosenbergstrasse in St. Gallen die Gründung des FC BAUVERWALTUNG (FC BV) zum Zwecke „der Ertüchtigung und Erhaltung der körperlichen Gesundheit“ ! Aktives Mitglied können nur Beamte, Angestellte und Arbeiter der städt. Bauverwaltung (heute Tiefbauamt der Stadt St. Gallen) werden.

Als erste Vorstandsmitglieder wird Stäheli Paul als Präsident, Sauter Kurt als Kassier, Leutenegger Adolf als Aktuar und als Beisitzer Thüler Gottlieb und Messmer Willi gewählt.

1954 – 1956

Aktiver Spielbetrieb in der Serie C des ostschweizerischen Firmensportverbandes

1956 / 1957

Aufstieg in die Serie B

1957 / 1958

Sieger in der Serie B und erstmaliger Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Serie A

1958 / 1959

Rückzug der Mannschaft wegen zu vieler verletzter Spieler und Wiederbeginn in der untersten Spielklasse, die Serie C

1962 / 1963

Aufstieg in die Serie B

1963 / 1964

Aufstieg in die Serie A

1964 – 1968

Verbleib in der Serie A

Juni 1968

Der FC Bauverwaltung St. Gallen gewinnt die 21. St. Galler Firmensporttage. Auszug aus dem Bericht „Die Ostschweiz“ vom 27. Juni 1968:

„Mit einer ungeheuren Fleissleistung gelang der Bauverwaltung, St. Gallen, erstmals der grosse Wurf, dieses Turnier zu gewinnen. Sie trotzten in der regulären Zeit des Finals der spielstarken Mannschaft Stern, Stuttgart, ein Unentschieden ab und vermochten in der Verlängerung das Unentschieden zu halten. Im Penaltyschiessen waren die St. Galler dann die Glücklicheren und durften als verdiente Sieger den Platz verlassen.“

1967 / 1968

Abstieg in die Serie B

1968 – 1975

Verbleib in der Serie B

Änderung des Spielmodus. Im Firmenfussball entspricht die Saison neu dem Kalenderjahr.

1974 / 1975

Der „Chronik eines kleinen Vereins“ aus dem Jahre 1978 von Edgar Haselbach ist zu entnehmen:

„Im Jahre 1975, nach einer langen Saison und einem dramatischen Entscheidungsspiel, erreichte der FC BV das am Anfang der Saison gesteckte Ziel – Aufstieg in die Serie A.(….) Unser Ziel ist und bleibt die Erringung des Meistertitels, um einmal die Farben des FC BV an der Schweizermeisterschaft der Firmensportler vertreten zu können. „

Seit 1975

spielt die 1. Mannschaft des FC Bauverwaltung ununterbrochen in der Serie A, der höchsten Spielklasse des SFS Region Ostschweiz.

1977

Der FC Bauverwaltung wird in der Serie A Vizemeister.

1978 und 1984

In der Serie A wird der 3. Schlussrang erreicht.

Februar 1985

Zusätzlich zur bestehenden Aktivmannschaft wird an der Hauptversammlung die Untersektion „Seniorenabteilung“ ins Leben gerufen.

1990

Die Senioren des FC BV nehmen erstmals am Meisterschaftsbetrieb teil. Aus dem Saisonbericht von Philipp Zünd ist unter anderem folgendes zu entnehmen:

„Welcher Trainer kann seine Torhüter auch als Stürmer einsetzen? Einmal stürmte Richard Th. (Anm. Thüler)und Edgar H. (Haselbach) zeigte im Tor sein Können, einmal stand Richi im Kasten und Egi wirbelte im Sturm.

Alberto (Bühler) organisierte praktische Sporttaschen. Jetzt werden diese in den Kabinen gelegentlich verwechselt, dafür treten wir wie eine Profi-Mannschaft auf.

Dank Ruedi wurden wir mit „Dul-X“ versorgt. Mancher Muskelkrampf konnte so vermieden werden. Doch auch „Dul-X“ ist kein Wundermittel gegen lahme Beine. Mä isch halt nümä zwanzgi!“

1991 Vizemeister

Zum zweiten Mal wird das Fanionteam in der Serie A Vizemeister.

1993 CUPSIEGER

Die 1. Mannschaft des FC Bauverwaltung wird erstmals regionaler Cupsieger. Im Finalspiel wird Hota SG mit 6 : 2 bezwungen. Sowohl die erste Mannschaft wie auch das Team der Senioren belegen in der Meisterschaft jeweils hinter Post SG den zweiten Rang. Die Senioren können somit am 12. Mai 1994 in Greifensee erstmals die Vereinsfarben an der Schweizer Meisterschaft präsentieren.

1994 CUPSIEGER

Die erste Mannschaft verteidigt erfolgreich den Cuptitel. Der favorisierte FC Post wird hoch mit 4:0 bezwungen. In den Meisterschaften ist die Konstellation unverändert zum Vorjahr. Für beide Mannschaften reicht es wiederum „nur“ zum Vizemeister hinter Post St. Gallen. Am Senioren-Cup (inoffizielle Schweizermeisterschaft der Senioren) wurde der 7. Schlussrang erreicht – bei 8 gemeldeten Mannschaften, von denen 7 angetreten sind…..

Der FC BV feiert sein 40-jähriges Bestehen.

1995

Die 1. Mannschaft erreicht zum dritten Mal in Folge den zweiten Rang in der Meisterschaft. In diesem Jahr steht den BV-lern Hota SG vor der Sonne. Die Senioren müssen sich mit dem 6. Rang begnügen.

An der Senioren-Schweizermeisterschaft erreicht der FC BV den guten 3. Schlussrang.

1996

Mit dem Ziel, nach dreimaligem zweiten Platz, erstmals den Regionalmeistertitel zu gewinnen gestartet, muss die erste Mannschaft zwischenzeitlich gar gegen den Abstieg spielen und erreicht am Ende den enttäuschenden 7. Schlussrang.

Die Senioren erreichen den 6. Rang.

1997 REGIONALMEISTER

Endlich, in der 22. aufeinanderfolgenden Saison in der Serie A ist die 1. Mannschaft Meister der Ostschweizer Firmenfussballer. Damit werden die Farben des FC BV erstmals durch das Fanionteam an den Schweizer Meisterschaften am 20./21. Juni 1998 vertreten. Die Senioren erreichen den 5. Schlussrang.

1998 SCHWEIZERMEISTER

Am Sonntag, 21. Juni 1998 wird der FC Bauverwaltung, durch einen 1:0 Finalsieg gegen Kantonalbank Zürich, erstmals Schweizermeister im Firmenfussball. Bei brütender Hitze auf dem Sportplatz „Hofstattmatten“ in Suhr erkämpft sich die Mannschaft von Trainer Roberto Schmid den Titel vor allem dank einer hervorragenden Defensivleistung und taktischen Einstellung.

1998 CUPSIEGER

Nach 1993 und 1994 gewinnt die erste Mannschaft zum dritten Mal den regionalen Cupwettbewerb. Im Finalspiel wird Bankverein St. Gallen mit 3:1 bezwungen. In der regionalen Meisterschaft kann der Titel nicht verteidigt werden, die Spieler haben sich anscheinend zu sehr auf die Schweizermeisterschaft konzentriert, es resultiert der 5. Tabellenplatz bei der 1. Mannschaft und die Senioren erreichen in der Trostrunde den ersten Rang.

1999

Nach dem enttäuschenden 5. Rang in der „Schweizermeistersaison“ steckt sich die 1. Mannschaft als Ziel das Erreichen eines Platzes unter den ersten drei. Dieses wird klar verpasst und es resultiert der 7. Schlussrang. Zwischenzeitlich wird gar gegen den Abstieg gespielt. Es zeigt sich offensichtlich, das die 1. Mannschaft dringend junge und frische Spieler benötigt.

Die Senioren beenden ihre Serie auf dem 5. Schlussrang.

2000 REGIONALMEISTER

Höchstens als Aussenseiter in die Saison gestartet, sichert sich die 1. Mannschaft zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Regionalmeistertitel. Nach Abschluss der Meisterschaft beträgt der Vorsprung auf das zweitplatzierte Team 11 Punkte!

8. Februar 2001

Um das Überleben des Vereins für die nächsten Jahre zu sichern (Spielerrekrutierung, Sponsoring, etc.) beantragt der Vorstand des FC Bauverwaltung den Mitgliedern an der Hauptversammlung folgendes: „Der Name des FC Bauverwaltung ist in FC Raiffeisen abzuändern und der Vorstand wird beauftragt, die entsprechenden Statutenänderungen vorzunehmen.“

Bei anwesenden 36 stimmberechtigten Mitgliedern stimmen, nach langer Diskussion, 32 Mitglieder dem Antrag zu, 3 enthalten sich der Stimme und 1 Mitglied lehnt ihn ab.

Der FC RAIFFEISEN ist – mit einer nicht zu vergessenden Geschichte – geboren.

2001 Schweizermeisterschaft

An der Schweizermeisterschaft vom 23. Juni 2001 in Bischofszell belegt der FC Raiffeisen den 3. Schlussrang. Dieses vermeintlich gute Resultat ist für den Verein enttäuschend, zeigten die Partien doch klar auf, dass der FC Raiffeisen die spielstärkste Mannschaft des Turniers war. Wurde 1998 für den Titel des Schweizer Meisters auch etwas Glück in Anspruch genommen, so erreichte man im Jahr 2001 den Final nicht, weil man im „falschen“ Spiel das einzige Gegentor kassierte….

Die 1. Mannschaft konnte nach dem unglücklichen Abschneiden an den Schweizer-Meisterschaften auch in der Regionalmeisterschaft ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen. Sie erreichte in der Schlussrangliste den 4. Tabellenplatz mit 26 Punkten aus 18 Spielen hinter dem Meister Polizei St. Gallen, Hota und Kantonalbank.

Die Seniorenmannschaft erreichte nach einer erfolgreichen Rückrunde mit 35 Punkten aus 18 Spielen den fünften Platz, lediglich 4 Punkte hinter dem zweitplatzierten FC Post St. Gallen, welches seinerseits nur vom überraschenden Meister Bühler Uzwil distanziert wurde.

2002

Die Saison 2002 stand bei beiden Mannschaften für einen Neuanfang. In der ersten Mannschaft galt es neue junge Spieler einzubauen und die Seniorenmannschaft startet nach dem Interimstrainer Richi Sutter unter dem neuen Trainerduo Claudio Walliser und Roli Steiner in die Saison. Die 1. Mannschaft erlebte mit dem verjüngten Kader Hochs und Tiefs und erreichte am Ende den guten 4. Rang mit 30 Punkten aus 18 Spielen. Vor allem in der Vorrunde fehlte es dem spielerisch guten Kader an der nötigen Konstanz und so fand sie sich nach der Vorrunde gar in den Abstiegskampf verwickelt. In der Rückrunde zeigte die Mannschaft teilweise ihr wahres Potential, so wurde der Vizemeister Hota mit 3:2 besiegt und der SC Saurer Arbon mit dem Saisonrekord von 14:1 vom Platz gefegt, und verpasste am Ende den 3. Tabellenplatz, hinter den überlegenen Mannschaften von Polizei St. Gallen und Hota, nur um einen Zähler. Die Seniorenmannschaft spielte eine hervorragende Vorrunde, in welcher man lediglich gegen den überlegenen Meister Steinemann Flawil verlor und die einzigen Punkte abgab. Die Rückrunde begann mit einer unnötigen Forfait-Niederlage gegen Post Wil (ursprünglicher Sieg von 1:0) und es folgten Punktverluste gegen Hota, Polizei und UBS. Im letzten Spiel der Saison konnte dank eines 2:2 Unentschiedens gegen Bühler Uzwil der 2. Tabellenrang gesichert werden. Somit werden die Senioren im Jahr 2003 zusammen mit dem SC Steinemann Flawil die Region Ostschweiz an der Senioren-Schweizermeisterschaft vertreten.

2003-2006

Verbleib in der Seire A ohne nennenswerte Erfolge.

2006

Für die aktiven Mannschaften wurde aufgrund von verschiedenen Mannschaftsrückzügen der Spiel-Modus geändert. Serie A und Serie B wurden zusammengezogen. In der Vorrunde wurden die 6 Mannschaften bestimmt, welche um den Regionalmeister-Titel spielen, die anderen 7 Mannschaften Steigen ab. Leider erreichte die 1. Mannschaft keinen Platz unter den ersten 6. Und Spielte um den Serie B Titel, welcher dank der besseren Tordifferenz auch gewonnen wurde.

Die Senioren hingegen sind immernoch das Mass der Dinge und werden überlegen Regionalmeister und qualifiziert sich für die Schweizermeisterschaft in Basel.

2007 – Schweizer Meister Senioren!

An der Schweizermeisterschaft in Basel wird die Senioren Mannschaft wenn auch mit etwas Glück in den wichtigen Spielen verdienter Schweizer Meister im Firmensport.

In der Saison verspielt die Mannschaft unter dem Trainer Rolf Koch im letzen Spiel den erneuten Titel und erreicht „nur“ Platz zwei. Dies reichte jedoch zur erneuten Qualifikation zur Teilnahme an der Schweizermeisterschaft in Bischofzell.

Für die aktiven Mannschaften wurde aufgrund von verschiedenen Mannschaftsrückzügen der Spiel-Modus geändert. Serie A und Serie B wurden zusammengezogen.

2009 – Schweizer Meister Senioren

Das Jahr 2009 beginnt bewegt. Die Senioren Mannschaft des FC Post schiesst sich mit den FC Raiffeisen Senioren zusammen. Dieser Zusammenschluss erfolgt nach reichlichen Überlegungen in beiden Vereinen, weil immer weniger Spieler den entsprechenden Kadern zur Verfügung stehen.

Die 1. Mannschaft des FC Raiffeisen spielt zu inkonstant, um sich in der Tabelle in den vorderen Rängen zu halten. Das Vereinsmotto aus der Gründungszeit wird stark gelebt „Ertüchtigung des Geistes und Körpers“

Dank der Qualifikation in der vorletzten Saison dürfen die Senioren gemeinsam mit den Spielern des FC Post in die Innerschweiz an die Schweizer Meisterschaft fahren. Der grosse Teil der Mannschaft trifft sich bereits am Vorabend im schönen Meggen. Der langjährige Trainer, Edy Bregy, hat alles wie üblich perfekt vorbereitet und bereits seinen Schlachtplan für die Meisterschaft ausgeheckt. Am frühen Morgen verkündete er mit viel Liebe und Hingabe seine Vision. Es wird eine der legendären Bregy’schen Reden, die den teilnehmenden lange im Kopf bleibt.

Die Mannschaft hat dann den Plan perfekt umgesetzt. Im letzten Gruppenspiel wurde sogar strategisch so clever gespielt (Penaltyschiessen mit Absicht 😉 verloren), dass wir nicht in der Zwischenrunde auf dem ungeliebten Kunstrasen spielen mussten. Das Finalspiel wurde dominiert und mit 1:0 gewonnen. Die Senioren wurden wieder einmal Schweizer Meister.

In der Meisterschaft konnten nur die Senioren Akzente setzen und qualifizierten sich auf dem 2. Rang und so war die Teilnahme an der Meisterschaft in Schwarzenburg BE im Folgejahr auf sicher.

2010

Weder die 1. noch die Senioren Mannschaft reüssierten in der Liga. Die Senioren qualifizierten sich dank des 2. Platzes in der vorangehenden Saison für die Schweizermeisterschaft.

Die Schweizermeisterschaft der Senioren in Schwarzenburg verlief „schwarz“. Wir spielten so traurig wie das Wetter an diesem Tag war…

Wie bereits in den Vorjahren qualifizierte sich „nur“ das Seniorenteam für die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft. Diese sollte im Juni des Folgejahres in Oberengstringen ZH stattfinden.

2011 – Ein grosser Verlust

Auch das Jahr 2011 brachte den beiden Raiffeisen Teams kein Glück.

Die 1. Mannschaft spielte vielfach gut mit, aber verlor unglücklich. So konnte die Truppe, die hinteren Tabellenregionen nie verlassen.

Das Senioren-Team machte es, was die Tabelle anbelangt, um einiges besser und spielte immer auf den vorderen Rängen mit. Aufgrund eines – wie bereits im Vorjahr – schlechten Saisonstartes wurde der Gewinn der Regionalmeisterschaft verpasst. Dank des 2. Platz war die wiederholte Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft in Chur auf sicher.

Einen grossen Verlust musste die Raiffeisen Familie im September 2011 hinnehmen. Eduard „Edy“ Bregy ist nach langem Kampf einem heimtückischen Krebsleiden erlegen.

 Wir werden den immer sehr geschätzten Fussballfreund Edy vermissen. Er war ein langjähriges Vereinsmitglied, dass in verschiedensten Funktionen viele ehrenamtliche Stunden geleistet hat. Er wird immer in ehrenvoller in Erinnerung bleiben.

2012
Als ein turbulentes Vereinsjahr wird 2012 des FC Raiffeisen in die Geschichte eingehen.

Die 1. Mannschaft konnte nur mit Mühe und Not am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen. Diverse Sitzungen mit dem Team der 1. Mannschaft zeichneten ab, dass  eine neue Ära anbrechen wird. Diverse Spieler hörten auf oder hat keine Zeit mehr.

Nicht nur der FC Raiffeisen kämpfte mit Problemen sondern auch unser Partnerteam der FC Post. Im 2009 wurde bereits erfolgreich ein Zusammenschluss der beiden Seniorenteams getätigt.  Diese Variante wurde dann eingehend auch bei der 1. Mannschaft diskutiert. Ende November löste sich der Verein an der Hauptversammlung auf. Den Spielern wurde angeboten, dass sie in Zukunft bei der  1. Mannschaft des FC Raiffeisen spielen sollen.

Spielerisch konnte im 2012 wieder einmal nur das Seniorenteam trumpfen. In der Liga wurde zwar die SM-Quali für Basel (2013) verpasst, aber dafür konnte ein erfolgreiches Finalturnier in Chur gespielt werden.

Wie bereits bei früheren Meisterschaften erwies sich der FC Raiffeisen als Turniermannschaft. Ohne grössere Probleme wurde die Zwischenrunde erreicht. Im Halbfinalspiel bleibt wohl der Sololauf von Obi lange in Erinnerung. Ab Höhe 16er (er behauptet heute noch ab Mittellinie ;-)), läuft er die Gegenspieler ab wie ein Slalomfahrer die Stangen abfährt. Nachdem er auch noch den Goalie umkurvt hat, schiesst er das Leder an die Latte. Von der Querstange fliegt der Ball zurück ins Feld, wo Obinho diesen dann definitiv per Kopf versenkt und zum Halbfinalhelden avanciert.

Leider ging der Final aufgrund unglücklicher Umstände verloren. Der sonst fehlerlose Torhüter, Mige Berther, spielt einen Abstoss in die Füsse des gegnerischen Stürmers. Da auch noch ein kommunikatives Missverständnis zwischen den Verteidigern stattfand konnte der Stürmer ganz alleine aufs Tor marschieren und benötigte keine grosse Mühe die Pille ins Netz einzuschieben.

Nach dem Gegentreffer, es waren noch ca. 20 Minuten Spielzeit übrig, spielte der FC Raiffeisen wie die brasilianische Nationalmannschaft. Fünf 100%-ige oder anders ausgedrückt todsichere Chancen konnten nicht verwertet werden. Leider wurde alle Chancen von unserem „Superknipser“ Obinho vorbereitet…

…so durfte am Schluss der FC Coop Bern den Pokal in die Höhe stemmen. Die Geschichte hat sich dieses Mal umgekehrt wiederholt – im Jahre 2008 waren die Gegner haushoch überlegen und der FC Raiffeisen gewann.